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Man sollte alle Möglichkeiten nutzen, um die Zusatzbeiträge an die gesetzlichen Krankenversicherungen
einzusparen. Denn es gibt genügend Krankenkassen, die keine Zusatzbeiträge erheben und stattdessen
den Versicherten sogar einen Bonus von bis zu 600 Euro pro Jahr zurückzahlen, dafür dass diese
regelmäßig zum Zahnarzt gehen, an Vorsorgeuntersuchungen und Fitnesskursen teilnehmen etc. Insgesamt
hat man dadurch zusammen mit den Erstattungen für diverse gesundheitsfördernde Kurse
bis zu 1.480 Euro pro Jahr an geldwerten Vorteilen pro Versichertem.
Erfahren Sie in unserem Vergleich, welche gesetzlichen Krankenkassen keine Zusatzbeiträge erheben
und welche die höchsten Bonuszahlungen und Zusatzleistungen bieten. Mit nebenstehendem Formular
können Sie unseren unabhängigen "Vergleich gesetzliche Krankenversicherung" kostenlos und
unverbindlich anfordern.
Zusatzbeiträge statt Beitragserhöung
 Wenn die Gesetzlichen
Krankenkassen mit dem Geld aus dem regulären Beitrag nicht auskommen,
können sie in Zukunft unbegrenzt Zusatzbeiträge erheben. Diese müssen allein die Versicherten
bezahlen und zwar in Form eines Fixbetrages in EUR - unabhängig vom Einkommen. Dadurch erfolgt
der von der Regierungskoalition gewollte Einstieg in die Kopfpauschale. Geringverdiener zahlen
den gleichen Zusatzbeitrag wie Besserverdienende. Je geringer das Einkommen
des Versicherten, desto höher ist somit die prozentuale Belastung.
Wie hoch darf der Zusatzbeitrag sein?
Jede Gesetzliche Krankenkasse kann die Höhe des Zusatzbeitrages selbst festlegen. Eine Obergrenze
gibt es nicht mehr.
Derzeit gibt es einige Krankassen, die einen Zusatzbeitrag erheben - sehen Sie hier unsere Übersicht
dazu. Laut unserem Vergleich gibt es aber auch Krankenkassen, die garantieren, dass in 2011 kein Zusatzbeitrag erhoben wird.
Andere wiederum halten sich diesbezüglich noch bedeckt und treffen keine Aussage. Laut Expertenmeinung
werden sich in Zukunft vermehrt Krankenkassen für einen Zusatzbeitrag entscheiden müssen, da sie nur so
Kostensteigerungen weitergeben können. Die Höhe des durchschnittlich von allen Kassen erhobenen
Zusatzbeitrages dürfte sich somit rasant nach oben entwickeln.
Umso wichtiger wird es, sich eine gute Krankenversicherung mit stabilen Beiträgen zu suchen.
Alle Infos dazu lesen Sie in unserem Vergleich, den Sie mit nebenstehendem Formular anfordern können.
Damit können Sie für sich eine Krankenkasse ohne Zusatzbeiträge und mit umfangreichen Zusatzleistungen
finden.
Sozialausgleich soll helfen
Für Geringverdiener, die besonders unter den einkommensunabhängigen Zusatzbeiträgen leiden,
soll ein Sozialausgleich die Belastung abmildern. Der Sozialausgleich orientiert sich an der Höhe
des durchschnittlich von allen Krankenkassen gebrauchten Zusatzbeitrages. Überschreitet dieser
zwei Prozent des Bruttoeinkommens eines Versicherten, erhält dieser die Differenz durch einen
Ausgleich aus Steuermitteln zurück.
Wie erfolgt der Sozialausgleich?
Der durchschnittliche Zusatzbeitrag beträgt beispielsweise 20 Euro:
Versicherte mit einem Einkommen über 1000 Euro bekommen dann keinen Ausgleich, denn für sie übersteigt der
Zusatzbeitrag nicht die Belastungsgrenze von zwei Prozent des Bruttoeinkommens.
Versicherte mit einem Einkommen von 800 Euro müssen einen Zusatzbeitrag von
16 Euro (entsprechend zwei Prozent) zahlen. Der Betroffene muss den verlangten Zusatzbeitrag
dabei komplett an die Kasse zahlen, sein regulärer Kassenbeitrag wird aber um 4 Euro reduziert.
Ist der Versicherte nun in einer Krankansse, die mehr als den Durchschnitts-Zusatzbeitrag von
20 Euro verlangt, schneidet er schlechter ab, verlangt sie weniger, zahlt er unterm Strich auch
insgesamt weniger. Damit soll den Versicherten ein Wechselanreiz und den Krankenversicherungen
in der Konkurrenzsituation ein Sparanreiz gegeben werden.
Einfacher in die Privatversicherung wechseln
In Zukunft ist es schneller möglich, in die private Krankenversicherung zu wechseln:
Schon nach einem Jahr nach Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze von derzeit
49.950 EUR dürfen gesetzlich Versicherte nun in die Privatversicherung wechseln -
die bisher erforderlichen drei Jahre haben einen Wechsel oft erschwert. Für Viele kann eine
private Krankenversicherung grosse Vorteile bringen, es gibt aber auch Situationen, da ist die
gesetzliche Krankenversicherung die bessere Wahl. Auf jeden Fall sollte man sich vor einem Wechsel
in eine private Krankenkasse ausführlich beraten lassen - rufen Sie unsere Hotline an:
0221 / 570 960.
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