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Änderungen 2011: Mit dem Jahresanfang 2011 haben die Auswirkungen der neuen Gesundheitsreform die Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung erreicht. Zum Einen sind die regulären Beiträge für alle Versicherten gestiegen, zum Anderen können die Krankenkassen zukünftig Zusatzbeiträge in unbegrenzter Höhe erheben. Ein Sozialausgleich soll die Belastung für Geringverdiener abmildern. Der Wechsel in die private Krankenversicherung wird einfacher.

 Aktuelle Änderungen 2011 für Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung 

Anhebung des regulären Beitragssatzes

Für die etwa 50 Millionen Mitglieder der etwa 160 Gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland steigt der Beitragssatz von 14,9 auf 15,5 Prozent. Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden mit je 0,3 Prozent zusätzlich belastet. Im Ergebnis ist die Gesamt-Belastung für die Versicherten am stärksten: 8,2 Prozent vom Bruttoeinkommen zahlen Arbeitnehmer und Rentner. Die Arbeitgeber zahlen 7,3 Prozent. Ihr Beitrag wird auf diesem Stand eingefroren, d.h. Beitragserhöhungen gehen zu Lasten der Arbeitnehmer und Rentner.

Beispiele - Soviel zahlen Versicherte mehr in 2011:

- 1000 EUR Bruttogehalt: 3 EUR mehr im Monat
- 1500 EUR Bruttogehalt: 4,50 EUR mehr im Monat
- 2000 EUR Bruttogehalt: 6 EUR mehr im Monat
- 2500 EUR Bruttogehalt: 7,50 EUR mehr im Monat
- 3000 EUR Bruttogehalt: 9 EUR mehr im Monat
- 4000 EUR Bruttogehalt: 12 EUR mehr im Monat

Der reguläre Beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung soll auf diesem Stand eingefroren werden. Das heisst für die Versicherten, dass sie alle Beitragserhöhungen ab sofort über einkommensunabhängige und in der Höhe unbegrenzte Zusatzbeiträge zahlen müssen. Alle Kostensteigerungen werden somit allein von den Arbeitnehmern und Rentnern finanziert, denn der Arbeitgeberbeitrag wird eingefroren. Es kann also teuer werden für gesetzlich Versicherte, die nichts dagegen tun. Aber es geht auch anders!

Was kann man dagegen tun?

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Man sollte alle Möglichkeiten nutzen, um die Zusatzbeiträge an die gesetzlichen Krankenversicherungen einzusparen. Denn es gibt genügend Krankenkassen, die keine Zusatzbeiträge erheben und stattdessen den Versicherten sogar einen Bonus von bis zu 600 Euro pro Jahr zurückzahlen, dafür dass diese regelmäßig zum Zahnarzt gehen, an Vorsorgeuntersuchungen und Fitnesskursen teilnehmen etc. Insgesamt hat man dadurch zusammen mit den Erstattungen für diverse gesundheitsfördernde Kurse bis zu 1.480 Euro pro Jahr an geldwerten Vorteilen pro Versichertem.

Erfahren Sie in unserem Vergleich, welche gesetzlichen Krankenkassen keine Zusatzbeiträge erheben und welche die höchsten Bonuszahlungen und Zusatzleistungen bieten. Mit nebenstehendem Formular können Sie unseren unabhängigen "Vergleich gesetzliche Krankenversicherung" kostenlos und unverbindlich anfordern.


Zusatzbeiträge statt Beitragserhöung

Wenn die Gesetzlichen Krankenkassen mit dem Geld aus dem regulären Beitrag nicht auskommen, können sie in Zukunft unbegrenzt Zusatzbeiträge erheben. Diese müssen allein die Versicherten bezahlen und zwar in Form eines Fixbetrages in EUR - unabhängig vom Einkommen. Dadurch erfolgt der von der Regierungskoalition gewollte Einstieg in die Kopfpauschale. Geringverdiener zahlen den gleichen Zusatzbeitrag wie Besserverdienende. Je geringer das Einkommen des Versicherten, desto höher ist somit die prozentuale Belastung.

Wie hoch darf der Zusatzbeitrag sein?

Jede Gesetzliche Krankenkasse kann die Höhe des Zusatzbeitrages selbst festlegen. Eine Obergrenze gibt es nicht mehr.

Derzeit gibt es einige Krankassen, die einen Zusatzbeitrag erheben - sehen Sie hier unsere Übersicht dazu. Laut unserem Vergleich gibt es aber auch Krankenkassen, die garantieren, dass in 2011 kein Zusatzbeitrag erhoben wird. Andere wiederum halten sich diesbezüglich noch bedeckt und treffen keine Aussage. Laut Expertenmeinung werden sich in Zukunft vermehrt Krankenkassen für einen Zusatzbeitrag entscheiden müssen, da sie nur so Kostensteigerungen weitergeben können. Die Höhe des durchschnittlich von allen Kassen erhobenen Zusatzbeitrages dürfte sich somit rasant nach oben entwickeln.

Umso wichtiger wird es, sich eine gute Krankenversicherung mit stabilen Beiträgen zu suchen.

Alle Infos dazu lesen Sie in unserem Vergleich, den Sie mit nebenstehendem Formular anfordern können. Damit können Sie für sich eine Krankenkasse ohne Zusatzbeiträge und mit umfangreichen Zusatzleistungen finden.



Sozialausgleich soll helfen

Für Geringverdiener, die besonders unter den einkommensunabhängigen Zusatzbeiträgen leiden, soll ein Sozialausgleich die Belastung abmildern. Der Sozialausgleich orientiert sich an der Höhe des durchschnittlich von allen Krankenkassen gebrauchten Zusatzbeitrages. Überschreitet dieser zwei Prozent des Bruttoeinkommens eines Versicherten, erhält dieser die Differenz durch einen Ausgleich aus Steuermitteln zurück.


Wie erfolgt der Sozialausgleich?

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag beträgt beispielsweise 20 Euro:

Versicherte mit einem Einkommen über 1000 Euro bekommen dann keinen Ausgleich, denn für sie übersteigt der Zusatzbeitrag nicht die Belastungsgrenze von zwei Prozent des Bruttoeinkommens.

Versicherte mit einem Einkommen von 800 Euro müssen einen Zusatzbeitrag von 16 Euro (entsprechend zwei Prozent) zahlen. Der Betroffene muss den verlangten Zusatzbeitrag dabei komplett an die Kasse zahlen, sein regulärer Kassenbeitrag wird aber um 4 Euro reduziert.

Ist der Versicherte nun in einer Krankansse, die mehr als den Durchschnitts-Zusatzbeitrag von 20 Euro verlangt, schneidet er schlechter ab, verlangt sie weniger, zahlt er unterm Strich auch insgesamt weniger. Damit soll den Versicherten ein Wechselanreiz und den Krankenversicherungen in der Konkurrenzsituation ein Sparanreiz gegeben werden.


Einfacher in die Privatversicherung wechseln

In Zukunft ist es schneller möglich, in die private Krankenversicherung zu wechseln:

Schon nach einem Jahr nach Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze von derzeit 49.950 EUR dürfen gesetzlich Versicherte nun in die Privatversicherung wechseln - die bisher erforderlichen drei Jahre haben einen Wechsel oft erschwert. Für Viele kann eine private Krankenversicherung grosse Vorteile bringen, es gibt aber auch Situationen, da ist die gesetzliche Krankenversicherung die bessere Wahl. Auf jeden Fall sollte man sich vor einem Wechsel in eine private Krankenkasse ausführlich beraten lassen - rufen Sie unsere Hotline an: 0221 / 570 960.



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